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Großer Arber mit den Seen Kleiner und Großer Arbersee

Der Große Arber ist mit 1.456 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes. Der "Arber" ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wintersportler, Wanderer und Urlauber. Der Große Arber erreicht als einziger Gipfel des Bayerisch-Böhmischen Grenzmassives die klimatische Waldgrenze.

  • Die vier Gipfel des Großen Arber bieten dem Besucher vielfältige Ausblicke auf den umliegenden Bayerischen Wald. Der Hauptgipfel mit Gipfelkreuz, der Bodenmaiser Riegel (auch Richard-Wagner-Kopf genannt), der Kleine Seeriegel und der Große Seeriegel verlocken zum Gipfelaufstieg.
  • Die Fernsicht ist grandios! Bei gutem Wetter blickt man zum Kleinen Arber und an klaren Tagen sogar bis zu den Alpen. Unterhalb der Gipfel liegt auf der einen Seite der Großen Arbersee und auf der anderen Seite der Kleine Arbersee. Die steile Seewand zum Großen Arbersee birgt einige der eindrucksvollsten Urwaldreste des Bayerischen Waldes.
  • Auf gut beschilderten Wegen und Steigen von verschiedener Länge und unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad kann der Berg von allen Seiten her erwandert werden.
  • In der Sechser-Gondelbahn der Arber Bergbahn lässt sich der Gipfel des Großen Arber bequem und wettergeschützt erreichen. Damit ist der Berg als ideales Ausflugsziel für Familien. 
Kinderwägen und Rollstühle können problemlos mitgenommen werden.
  • Erstmals können auch behinderte und ältere Besucher auf den höchsten Berg des Bayerischen Waldes gelangen. Mit dem Panoramalift, einen Glasaufzug besteht ein optimaler Zugang zu den gastronomischen Einrichtungen Arberschutzhaus und Eisensteiner Hütte, die jetzt ohne Probleme zu erreichen sind. 

Kleiner Arbersee

Der See hat eine Fläche von ca. 8,5 ha, die maximale Tiefe ist 12 m. Die Größe erhielt der See aber erst nach 1885, als man ihn zu Holztriftzwecken um etwa 1 m aufstaute. Durch den Aufstau lösten sich die Moordecken vom jetztigen Seeboden ab, die drei schwimmenden Inseln entstanden.

Was sind schwimmende Inseln?

  • Wie der Name bereits verrät, sind diese ohne feste Verbindung zum Untergrund und heben und senken sich mit den Schwankungen des Wasserspiegels. Die geologisch einmaligen schwimmenden Inseln im Kleinen Arbersee, können je nach Windrichtung ihre Lage verändern.
  • Auf den Moordecken der schwimmenden Inseln, die zwischen 1,5 m und 3,5 m dick sind, findet sich eine charakteristische Moorflora mit seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, z. B. Scheidiges Wollgras, Rundblättriger Sonnentau, Moosbeere, Rosmarinheide und Sumpfbärlapp.
  • Wichtiger Hinweis: Bleiben Sie bitte auf dem markierten Weg. Bei Betreten der Inseln besteht Lebensgefahr!

Großer Arbersee

Der Große Arbersee, in der Gemeinde Bayerisch Eisenstein direkt am Großen Arber gelegen, ist während der letzten Eiszeit entstanden. Das Becken dieses so genannten Karsees (kesselförmige Eintiefung am Berghang) wurde durch einen mächtigen Gletscher ausgeschürft. Seit 1939 sind der Große Arbersee mit seinem schwimmenden Verlandungsmoor, der imposanten Arberseewand sowie der angrenzenden Bergmischwälder mit einem Flächenumfang von 157 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

  • Der an der östlichen Flanke des Großen Arbers gelegene Große Arbersee hat heute (der Seespiegel wurde für die Holztrift angehoben) eine Tiefe von maximal 15 m und umfasst eine Seefläche von 7,72 ha.
  • Die Temperatur liegt in 13 m Tiefe konstant bei 5,1°C.
  • Der Säuregrad des Wassers umfasst Ph-Werte zwischen 4,6 und 5,1 (Essig hat einen pH-Wert von 3).
  • In älterer Literatur wird der Arbersee stets als trüber, dunkler Moorsee geschildert.
  • Erst in den letzten Jahrzehnten erfolgte eine merkliche Aufklarung des Wassers. Sie ist eine Folge der Luftverschmutzung:
 Die sauren Niederschläge lösen Aluminium aus dem Waldboden, das durch die Zuflüsse in den See geschwemmt wird. Dort flockt dieses Metall aus und zieht die trüben Huminstoffe zu Boden. Somit wird das Wasser des Sees klar. Diese starke Versauerung hat auch eine Verarmung der Pflanzen- und Tierwelt zur Folge. Der in alten Erzählungen und Sagen gerühmte Fischreichtum des Sees ist längst dahin.

Wie sind die Schwimmenden Inseln entstanden?

  • Durch den Aufstau des Arbersees im 19. Jahrhundert zum Zweck der Holztrift lösten sich die Moordecken vom jetzigen Seeboden ab, die schwimmenden Inseln entstanden.
  • Diese sind ohne feste Verbindung zum Untergrund und heben und senken sich mit den Schwankungen des Wasserspiegels. Am Großen Arbersee erstreckt sich ein 2 ha großer Schwimmrasen vom westlichen Ufer aus über die Seeoberfläche.
  • Die Moordecke ist zwischen 1,5 m und 3,5 m dick, es gibt allerdings auch Bereiche, die nur eine wenige Zentimeter mächtige Moorfilzschicht aufweisen.
  • Deshalb kann das Betreten der Inseln durchaus lebensgefährlich sein!

Auf einem Rundwanderweg, der auch barierrefrei angelegt ist, entlang des Ufers kann man den Großen Arbersee ganzjährig in einer guten halben Stunde umrunden. Ein besonderes Naturerlebnis sind die schwimmenden Inseln und die imposante Arberseewand. Einkehren kann man im neu gebauten Arberseehaus und eine Fahrt mit dem Tretboot auf dem Großen Arbersee ist ebenfalls ein schönes Erlebnis.

Einkehr im Arberseehaus

Traditionsgaststätte mit großer Terrasse mit herrlichem Blick auf den See und die steile Arberseewand.

 Skigebiet Arber
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